KTL Tauchlackierung bei der Oldtimer Restaurierung: die versteckten Grenzen
Weil Restaurierungen lange dauern, denken viele daran, die Karosserie zur KTL Tauchlackierung zu schicken, um schneller fertig zu werden. KTL ist die führende Werkstechnologie für Korrosionsschutz. Bei Restaurierungsprojekten hat sie aber ernste Grenzen.
Der Faradaysche Käfig
KTL wird elektrisch abgeschieden. Wegen des Faradayschen Käfigs ist das elektrische Feld in tiefen, geschlossenen Profilen und engen Nähten schwach. Dort baut die Beschichtung nicht die nötige Schichtdicke auf und diese Bereiche bleiben unterversorgt.
Eingeschlossene Chemikalien
Sind die richtigen Ablauf und Entlüftungsöffnungen nicht offen, bleiben saure Flüssigkeiten aus der Reinigung in der Karosserie eingeschlossen.
Das größte Problem: die Arbeit danach
Angenommen, die Karosserie kommt beschichtet zurück. Sobald man schweißt und richtet, brennt man den Schutz an jeder bearbeiteten Stelle weg und müsste sie erneut schicken.
Wann es sinnvoll ist
KTL funktioniert am besten, wenn alle Blecharbeiten abgeschlossen sind und die Karosserie mit Blick auf den Ablauf vorbereitet wurde. Ein Schritt im Plan, keine Abkürzung.
Häufige Fragen
Eignet sich KTL für eine Oldtimer Restaurierung?
Es schützt hervorragend, wo es hinkommt, doch Hohlräume können unterbeschichtet bleiben und spätere Schweißarbeiten zerstören es. Am besten nach Abschluss aller Blecharbeiten.
Was ist der Faradaysche Käfig bei KTL?
In geschlossenen Profilen ist das abscheidende Feld schwach, die Schicht bleibt dünner als auf offenen Flächen.
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